Länderinformationen China

Klimatabelle Peking – Wien

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Peking27122226283028272283
Wien2371218222523201563

Staats-/Regierungsform:

Sozialistische Volksrepublik China (Gründung: 01.10.1949) unter der alleinigen Führung der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh). Es herrscht ein Einparteiensystem. Staatsoberhaupt ist der Präsident Xi Jingping.

Hauptstadt:

Peking (Beijing), Großraum: ca. 21,5 Mio. Einwohner, darunter ca. 8 Mio. Wanderarbeiter.

Religionen/Kirchen:

Atheistische Staatsideologie; Buddhismus, Islam, Taoismus, Protestantische und Katholische „Staatskirchen“ sowie unabhängige Hauskirchen.

Landessprache:

Standard-Hochchinesisch („Mandarin“), Dialekte des Chinesischen; verschiedene Minderheitensprachen (Mongolisch, Tibetisch, Uigurisch, Turksprachen, Koreanisch).

Klima:

Im Norden kontinental, im Süden subtropisch.

Elektrizität:

220-250 Volt Wechselstrom, 50 Hertz. Ein Adapter wird benötigt.

Ortszeit:

Trotz der großen Fläche Chinas gibt es nur eine Zeitzone (Peking Standard Time). Der Zeitunterschied zu Österreich beträgt im Sommer +6 Stunden und im Winter +7 Stunden.

Telefonieren:

Die Vorwahl für Ferngespräche von Österreich nach China ist 0086, aus China nach Österreich wählt man 0043. Vor der Ortsvorwahl entfällt die Null.

Land und Leute:

China hat eine der weltweit ältesten Zivilisationen aufzuweisen und hat mit seiner Einwohnerzahl von über 1.361.000.000 Menschen die größte Bevölkerung weltweit. Um das Bevölkerungswachstum nicht weiter auszudehnen, wurde in den achtziger Jahren die Ein-Kind-Politik eingeführt. 2015 wurde die Regelung gelockert und Paare dürfen heute mit staatlicher Erlaubnis zwei Kinder bekommen. Abgesehen von großen Menschenmengen, in denen der Körperkontakt unvermeidbar ist, berühren Chinesen niemanden, den sie nicht kennen. Ein Lächeln wird immer vor einem Schulterklopfen oder einer ähnlichen Geste bevorzugt. Die Einhaltung dieser Regeln gilt es besonders zu beachten, wenn man es mit älteren Menschen oder solchen in bedeutenden Positionen zu tun hat. Beim Grüßen einer Person nicken Chinesen höflich oder verbeugen sich leicht.

Essen und Trinken:

Die Hauptprodukte sind Kartoffeln, Tofu, geschrotetes Maismehl, Reis und andere Getreidesorten. Auch Nudeln sind weit verbreitet. Gerichte mit Rind-, Schweine- und Hühnerfleisch oder Fisch sind zwar sehr beliebt, aber auch sehr teuer. Die Spezialitäten sind von Region zu Region verschieden, von der typischen Peking-Ente zu scharf gewürzten Gerichten in der Provinz Sichuan Sheng. In China benutzt man Stäbchen als Besteck. Das Essen wird in die Mitte des Tisches gestellt und kann aus mehr als einem Hauptgericht bestehen. Dazu gibt es üblicherweise Reis. Nach dem Essen legt man die Stäbchen nicht in die Reisschale, sondern sauber auf den Tisch.

Währung/Banken/Kreditkarten:

Die offizielle Währung in China ist der Renminbi (Volkswährung). Sie wird auch Yuan genannt (CNY). 1 CNY = 10 Jiao. Kurs (Stand: 25.01.2017) 1 EUR = ca. 7,37 CNY, 1 CNY = ca. 0,14 EUR.
Es wird empfohlen Geld erst vor Ort zu wechseln oder abzuheben, da in China bessere Wechselkurse angeboten werden als in Österreich. Am besten sollte das Geld bei einer Bank gewechselt werden. Öffnungszeiten Banken: Mo – Fr 9:00 Uhr – 17:30 Uhr; Sa – So 9:00 Uhr bis 15:00 Uhr. An den meisten Geldautomaten kann mit Bankomat- oder Kreditkarten abgehoben werden. Ggf. fallen Gebühren an. Die Zahlung mit Bargeld ist der übliche Weg in China, wobei Zahlungen mit Kreditkarten immer beliebter werden. Bankomatkarten werden eher selten als Zahlungsmittel akzeptiert.

Einreisebestimmungen für österreichische Staatsangehörige:

Für die Einreise in die Volksrepublik China ist ein Visum erforderlich, das zwingend vor der Reise bei der zuständigen chinesischen Auslandsvertretung (www.chinaembassy.at) eingeholt werden muss. Wahlweise haben Sie die Möglichkeit Ihr Visum über einen Visa Dienst zu beantragen. Wir empfehlen Ihnen den Visa Dienst Visaworld (ALM Consulting Services GmbH). Die Unkosten für das Visum über Visaworld betragen 101,– € (Stand: Januar 2017)

Reisedokumente Erwachsene/ JugendlicheEinreise möglich / Bedingungen
ReisepassJa, mindestens noch 6 Monate gültig
PersonalausweisNein

Hinweis: Der cremefarbige Notpass wird bei Passverlust in China akzeptiert. Vertretungen der Volksrepublik China in anderen Ländern akzeptieren den Notpass nur fallweise nach eigenem Ermessen. Ausländer müssen ihren Reisepass mit ihrem gültigen Visum oder ihre Aufenthaltsgenehmigung immer bei sich tragen. Von der Verwendung gestohlener oder verlorener und wieder aufgefundener Reisedokumente wird abgeraten, auch wenn die Anzeige bei der zuständigen Behörde bereits widerrufen wurde. Da dieser Widerruf unter Umständen nicht oder nicht rechtzeitig bei den Grenzkontrollbehörden bekannt ist, kann dies zu Problemen bis zur Einreiseverweigerung führen. Weitere Informationen zu Einreise und Aufenthalt erteilt die chinesische Botschaft in Wien.

Zollvorschriften:

Einfuhr: 400 Zigaretten, 2 Flaschen Spirituosen (je 750 ml); Devisen: Bis 5.000 USD (oder Gegenwert in anderen Devisen) für nicht-chinesische Staatsangehörige. Ansonsten muss eine Einfuhrerklärung abgegeben werden. Ferner dürfen bis zu 20.000 CNY eingeführt werden. Eingeführte Waren müssen wieder ausgeführt werden.
Ausfuhr: Die Ausfuhr von Antiquitäten ist strengen Regelungen unterworfen, unterteilt nach Art und Bedeutung der Kunstgegenstände. So dürfen Münzen aus der Zeit vor 1949 überhaupt nicht mehr ausgeführt werden, die meisten Antiquitäten nur, wenn sie das rote Siegel des chinesischen Kulturamtes tragen. Devisen: Bis 5.000 USD (oder Gegenwert in anderen Devisen) für nicht-chinesische Staatsangehörige. Diese Grenzen übersteigende Beträge nur bis zur Höhe der vorhergegangenen Einfuhrerklärung. Ferner dürfen bis zu 20.000 CNY ausgeführt werden. Weitergehende Zollinformationen zur Einfuhr von Waren erhalten Sie bei der Botschaft Ihres Ziellandes. Nur dort kann Ihnen eine rechtsverbindliche Auskunft gegeben werden. Die Zollbestimmungen für Österreich können Sie auf der Website des österreichischen Zolls www.bmf.gv.at/zoll/reise/reise.html einsehen oder telefonisch erfragen.

Landesspezifische Sicherheitshinweise:

Die Sicherheitslage ist in den größeren Städten gut, vor Kleinkriminalität (Taschendiebstähle, Betrug mit überhöhten Kreditkartenabrechnungen und ähnliches) sollte man sich jedoch im gesamten Land in Acht nehmen. Es wird zu Vorsicht geraten, insbesondere auch vor „Reiseführern“, „Künstlern“, „Studenten“, „Verkäufern“ und ähnlichen, die ihre Dienste auf der Straße anbieten. Es wird empfohlen, für den Notfall Fotokopien von wichtigen Dokumenten, Visa, Kreditkarten etc. mitzuführen und die Originale sorgfältig zu verwahren.

Besondere strafrechtliche Vorschriften:

Prostitution ist illegal. Ausländer, die mit einer Prostituierten angetroffen werden, können mit einer Verwaltungshaft von bis zu 15 Tagen und Ausweisung bestraft werden. Homosexualität ist nicht illegal, es kommt jedoch immer wieder zu behördlichen Schikanen und Strafen gegen Homosexuelle. Traditionell steht die chinesische Gesellschaft der Homosexualität ablehnend gegenüber. Das Fotografieren militärischer Anlagen ist verboten. Auf den Besitz von Drogen steht die Todesstrafe. Bei anhängigen Gerichtsverfahren in Zivilrechtssachen, z.B. bei geschäftlichen Rechtsstreitigkeiten wird Ausländern die Ausreise bis zum Abschluss des Verfahrens verwehrt. Dies kann dazu führen, dass die österreichische Partei mehrere Monate oder in extremen Fällen auch mehrere Jahre lang China nicht verlassen darf.

Medizinische Hinweise:

Es wird empfohlen ca. 8 Wochen vor Reisebeginn Ihren Hausarzt oder eine andere geeignete Einrichtung zu kontaktieren, um sich über die empfohlenen Impfungen zu erkundigen. Im Allgemeinen ist die Einhaltung normaler Hygienemaßnahmen ausreichend. Vorsicht ist beim Genuss von rohem Obst geboten, es sollte grundsätzlich nur gewaschen und geschält gegessen werden. Die Mitnahme einer Reiseapotheke, die nicht nur regelmäßig benötigte Arzneimittel, sondern auch Medikamente für typische Reiseerkrankungen enthält, wird empfohlen.

Medizinische Versorgung:

In China gibt es kein System niedergelassener Ärzte. Die Krankenversorgung konzentriert sich daher auf die Krankenhäuser. In den großen Städten finden sich sehr große Klinikzentren mit modernster Ausstattung, wohingegen auf dem Land die Versorgung noch sehr einfach sein kann. Die Hygiene entspricht nicht immer europäischen Vorstellungen. Das Hauptproblem der medizinischen Versorgung stellt für Ausländer die Sprachbarriere und die andere medizinische Kultur dar. Eine Verständigung ohne chinesische Sprachkenntnisse kann sich mangels Englisch sprechenden medizinischen Personals sehr schwierig gestalten. Ein ausreichender, auch für China gültiger Krankenversicherungsschutz und eine zuverlässige Reiserückholversicherung werden dringend empfohlen. Eine individuelle Reiseapotheke ist ratsam. Es besteht kein Sozialversicherungsabkommen mit Österreich. Der Abschluss einer Zusatzversicherung für den Krankheitsfall und Krankentransport sowie einer Rückholversicherung wird dringend empfohlen. Der Kunde hat sicherzustellen, dass sein körperlicher und geistiger Zustand mit der ausgewählten Reise vereinbar ist. Er hat sich über die mit dieser Reise verbundenen körperlichen Beweglichkeit und geistigen Autonomie zu erkundigen.

Alle Angaben ohne Gewähr/Stand: Februar 2017


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